„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“ [Astrid Lindgren]
Aber wie schaffe ich es, in einem Leben voller Herausforderungen und in dem gefühlt eine Krise die andere jagt und der Stress stetig zunimmt, einfach nur da zu sitzen und stressfrei vor mich hin zu schauen? Wie erkenne ich, wer oder was mich stresst?
Stress kann uns beflügeln und aktivieren oder belasten und sogar krank machen. Wir können die Rahmenbedingungen, die belastenden Stress erzeugen, oft nicht eliminieren oder sie grundlegend (ver)ändern. Aber wir können lernen, einen gesunden Umgang mit Stress zu entwickeln.
In diesem Vortrag wurde auf das Phänomen Stress eingegangen. Stress wird von jedem:r Einzelnen anders wahrgenommen. Er kann dabei helfen, Herausforderungen zu meistern oder, wenn der Stress zu lange andauert, kann das auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
Es wurden einige Stressoren aufgezeigt, welche man ändern kann. Dazu zählen personenbezogener oder organisationsbezogener Stress. Im Gegensatz dazu gibt es externe Stressoren wie zum Beispiel Lärm, COVID Pandemie, Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen.
Die Bewältigung von Stress ist sehr individuell und von vielen verschiedenen Faktoren, einschließlich der Ressourcen, die man zur Verfügung hat, abhängig. Es ist wichtig Stresssymptome zu erkennen und rechtzeitig passende Maßnahmen zu setzen. Um die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden zu fördern, ist es ebenso von Vorteil, die eigene Stresskompetenz zu stärken und für ein aktives Stressmanagement zu sorgen. So stärken wir nicht nur unsere eigene Stresskompetenz, sondern in weiterer Folge auch unsere persönliche Widerstandskraft.
