Miteinander essen

Menschen an einem Tisch, die gemeinsam essen

 

Mahlzeit! Es ist ein wichtiges Ritual in Familien, unter Freunden, aber auch unter Geschäftspartnern. Beim gemeinsamen Essen und Trinken geht es um mehr als um die reine Nahrungsaufnahme. Mahlzeiten dienen seit jeher als Sozialisationsort zur Vermittlung von gesellschaftlichen Vorstellungen von Essen und Trinken und des Umgangs mit Speisen. 

Kein Wunder also, dass gemeinsames Essen eine der besten Möglichkeiten ist, andere Menschen und Kulturen kennenzulernen. Mit dem Projekt „Miteinander essen“ kann ein wichtiger Beitrag zur Integration geleistet werden, ist Dr. Nicole Slupetzky, die pädagogische Leiterin der Volkshochschule in Salzburg, überzeugt. 


Eine Idee aus Schweden
Die Idee, ursprüngliche aus Schweden, ist dort mittlerweile eine richtige Bewegung geworden. Auch großen Medien (Zeit,… etc.) haben bereits darüber berichtet. Dabei geht es grundsätzlich darum, dass ÖsterreicherInnen MigrantInnen zum Essen einladen um so Kontakte knüpfen. Für MigrantInnen ist es oft schwierig, Zugang zu ÖsterreicherInnen zu finden. Das Projekt „Miteinander essen“ soll eine unkomplizierte, herzliche und einfache Möglichkeit sein, sich besser kennenzulernen freut sich Ulrike Stefflbauer, die Leiterin für Sprachen der Volkshochschule in Salzburg. 

Ulrike Stefflbauer

Ulrike Stefflbauer Bakk.phil. 
Sprachen, Deutsch als Fremdsprache
0662/876151-11
stefflbauer(at)volkshochschule.at


Kochen Sie mit!

 
Umsetzung

  • Gesucht werden MigrantInnen mit gutem A2/B1- Sprachniveau.
  • Die Organisation der Treffen, die Koordination der Termine und der GastgeberInnen übernimmt das BeauftragtenCenter (Stadt Salzburg).

Vorgangsweise:

  • Die GastgeberInnen schlagen je zwei Termine vor, an denen sie jemanden einladen möchten (Koordination BeauftragtenCenter).
  • MigrantInnen bekommen die Terminvorschläge und eine nette Einladungskarte.
  • Sollte jemand zu dem Termin nicht Zeit haben, wird ein anderer Gastgeber/eine andere Gastgeberin gewählt
  • MigrantInnen können max. zu zweit kommen.
  • Welche Form die Einladung hat, können die GastgeberInnen entscheiden. Vom netten Familienbrunch über die Kaffeejause bis hin zum Candle-Light-Dinner, alles ist erlaubt.
  • Grundsätzlich gibt es nur wenige Kriterien, die bereits bei der „Zuteilung“ beachtet werden sollen: Vegetarisch/Vegan, Rinder- bzw. Schweinefleisch möglich? 
  • Grundsätzlich sollte auch abgeklärt werden, ob Kinder mitgebracht werden können.
  • Aufgenommen werden Name, Telefonnummer, E-Mail- und Postadresse.
  • Grundsätzlich ist es auch möglich, eine Gegeneinladung auszusprechen, dies erfolgt jedoch ausschließlich zwischen Gästen und GastgeberInnen selber und wird nicht mehr organisiert.
VHS

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