Bundesminister Heinz Faßmann lobt Angebot der Volkshochschule Salzburg

Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann bezeichnet die Volkshochschule als verlässliche Stütze und Vorzeige-Bildungsinstitution.

„Österreichs Volkshochschulen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erwachsenenbildung in unserem Land. Die VHS Salzburg mit ihrem breit gestreuten, qualitativ hochwertigen Bildungsangebot ist dabei eine verlässliche Stütze und kann als Vorzeige-Bildungsinstitution bezeichnet werden. Die hohe Anzahl an Kursangeboten und die zehntausende Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer beweisen, wie wichtig die Angebote der VHS Salzburg für die Bildungslandschaft Salzburgs sind“, so Bildungsminister Heinz Faßmann.
 
Salzburg könne in zweifacher Hinsicht eine Modell-Region in Österreich werden, nämlich einerseits bei den Pflichtschulabschlüssen, andererseits beim Kursangebot für Menschen mit Behinderungen (Inklusion), betonten Vorstandsvorsitzender Prof. Helmut Mödlhammer und Direktor Mag. Günter Kotrba beim Besuch von Bildungsminister Heinz Faßmann in der Volkshochschule Salzburg.
 
Es müsse gelingen, dass in Salzburg jeder Jugendliche einen Pflichtschulabschluss erreicht, waren sich Faßmann und die Vertreter der VHS einig. Derzeit werden in der VHS Salzburg rund 100 Jugendliche auf den Pflichtschulabschluss vorbereitet, wovon rund zwei Drittel anerkannte Asylberechtigte sind. Diese Ausbildung sei das Fundament für eine Integration und müsse ausgebaut werden, betonte Mödlhammer. Aber es gebe auch einen steigenden Bedarf bei Inländern, die keinen Pflichtschulabschluss haben.
 
Beeindruckt zeigte sich Faßmann auch vom Kursangebot für Menschen mit Beeinträchtigungen, wie etwa dem Deutschkurs für Hörbehinderte. Inklusion als pädagogisches Grundprinzip werde in der Volkshochschule ständig ausgebaut, erklärte Kotrba, der die Volkshochschule als Ort der Begegnung, des Dialogs und damit des Lernens für möglichst viele Menschen bezeichnete. Gerade in den vergangenen zwei Jahren habe die Volkshochschule bewiesen, dass sie mit den hunderten Sprachkursen für Asylwerber aktuelle Herausforderungen bewältigen könne. Die Volkshochschule biete auch Alternativen zu den Deutschklassen in den Schulen.
 
Mit rund 4.800 Kursangeboten und mehr als 48.000 Teilnahmen jährlich gehört die Volkshochschule Salzburg zu den größten Bildungseinrichtungen im Bundesland. Als Bildungsnahversorger bietet die Volkshochschule Kurse und Workshops in der Stadt Salzburg und in rund 80 Gemeinden an. Rund 80 Prozent des Umsatzes von sechs Millionen Euro erbringt die Volkshochschule an Eigenmitteln, der Rest wird über Förderungen von Bund, Land, Stadt Salzburg und Gemeinden finanziert.

Bild oben von links nach rechts: Vorstandsvorsitzender Prof. Helmut Mödlhammer, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Direktor Mag. Günter Kotrba

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